Projektbeirat

Gemeinsam die Verkehrswende angehen

Unser Beirat begleitet und unterstützt die Projektarbeit und -aktivitäten, ermöglicht kritische Reflexionen und bietet weitere Chancen zur Vernetzung. Er berät uns bei wissenschaftlichen Fragen, unseren Angeboten und Zielen. Das Besondere: Einige der Mitglieder wurden selbst mal von uns gefördert und kennen sich bestens mit dem Projekt aus. Lernt jetzt unsere Expert*innen kennen.

Mareike Eggeling

Teamleitung Nachhaltigkeit/Mobilität Otto-Bennemann-Schule (BBS Wirtschaft und Verwaltung) Braunschweig

Vier Fakten über mich

  •  Seit 12 Jahren bin ich Lehrerin für Wirtschaft und Deutsch an der BBS.
  • Jedes Jahr (seit 2014) organisiere ich einen Mobilitätstag an unserer Schule, bei dem schwerpunktmäßig Projekte zu BNE-Themen präsentiert werden.
  • Beim Radfahren habe ich die besten Ideen!
  • Ich versuche, so viele Wege wie möglich mit dem Rad zu erledigen.

Meine Vision
Ich fahre mit meinem überdachten E-Bike auf der Fahrradautobahn zur Arbeit…Stau…leider…zu viele Räder. Ich fahre in die Tiefgarage meiner Schule und finde keinen Parkplatz, weil alles voller Räder steht.

Stefan Nowatschin

Oberstudiendirektor und Schulleiter BBS I Uelzen – Wir leben Nachhaltigkeit!

Vier Fakten über mich

Meine Vision

Es gilt, besonders in ländlichen Regionen nachhaltigkeitsorientierte Mobilitätsformen/Fortbewegungsmöglichkeiten miteinander intelligent (KI-unterstützt) zu vernetzen. Parallel zu diesem nachhaltigkeitsorientierten Infrastrukturausbau muss das Thema „Nachhaltigkeitsorientierter Verkehr und Mobilität“ an den Lernorten allgemeiner, beruflicher und hochschulischer Bildung intensiver behandelt und kohärenter (vernetzter) zum gemeinsamen Lerngegenstand/Projekt werden.  

 

Carolin Lichtenstein

Studentin

Vier Fakten über mich

  • Tutorin im studentischen Podcast-Projekt „Raumcast“ an der TU Berlin
  • Masterstudentin Urban Design
  • Schwerpunktthemen: Ökologie, Kreislaufwirtschaft und Gestaltung
  • in Berlin gern mit dem Rad oder dem Faltboot unterwegs

Meine Vision

Ich glaube, dass autofreie Innenstädte einerseits fürs Klima, andererseits aber auch für die Lebensqualität in Städten eine bedeutende positive Veränderung bringen: Mehr Platz, bessere Luft, schönere Straßen und weniger Lärmbelastung.

Julian Hofmann

Student „Planung und Partizipation“ an der Universität Stuttgart

Vier Fakten über mich

  • in meinem Studium befasse ich mich vor allem mit dem Thema, wie möglichst viele Menschen an den Transformationsprozessen unserer Zeit beteiligt werden können und dadurch Lust auf Veränderung entwickeln
  • nebenbei engagiere ich mich für die Mobilitätswende bei Greenpeace und für mehr Bürger:innenbeteiligung beim Klimaschutz bei Klima-Mitbestimmung JETZT
  • durch mein politisches Engagement bei Bündnis 90/Die Grünen erhalte ich Einblicke auf politische Prozesse von kommunaler bis europäischer Ebene
  • zum Ausgleich bin ich gerne draußen – egal ob zu Fuß, mit Zelt oder mit dem Rad – und genieße unsere wunderschöne Natur

Meine Vision

Ich wünsche mir, dass jede und jeder mobil sein kann – egal ob mit Rollator, Kinderwagen oder mit Sehbehinderung – die Mobilität von morgen ist barrierefrei, attraktiv, günstig und vor allem klimafreundlich. Lasst es uns endlich anpacken und die Alternativen zum Auto voranbringen, Güter auf die Schiene verlagern und die Zahl der Verkehrstoten auf Null bringen.

 

Kontakt

Kerstin Hurek

Leiterin Stab Verkehrspolitik beim ACE

Vier Fakten über mich

  • Studierte Politikwissenschaftlerin mit Erfahrung an der Uni, im Bundestag und bei einem internationalen Konzern
  • Seit mehr als fünf Jahren beim ACE
  • Ich bin gerne mit Mann und Kindern draußen in der Natur unterwegs – zu Fuß oder mit dem Rad
  • Ich probiere gern neue Mobilitätsformen aus und mache mir selbst ein Bild

Meine Vision

Verkehrswende bedeutet für mich ein Mehr an Lebensqualität. Wir müssen alle Menschen mitnehmen, die in der Stadt und die auf dem Land. – aber nicht mit dem moralischen Zeigefinger. Manchmal sind Lösungen nicht einfach, sondern erfordern ein massives Umdenken oder ein unkonventionelles Denken.

 

Achim Hennecke

Gründer von Naviki / Geschäftsführer der beemo GmbH

Vier Fakten über mich

  • Studierter Geograf und auch daher seit inzwischen mehreren Jahrzehnten mit Themen wie Nachhaltigkeit und Verkehrswende befasst
  • Passionierter Alltags-Radfahrer und Fußgeher, so gut wie immer mit Bahn und ÖPNV mobil, häufig in Kombination mit dem Faltrad
  • Auch auf Reisen in der Regel per Fahrrad und in Wanderschuhen unterwegs
  • Froh darüber, unter anderem mit der Fahrrad-App Naviki im Berufsleben sinnvolles Engagement mit persönlicher Überzeugung verbinden zu können

Meine Vision

Ich erhoffe mir in den kommenden Jahren Veränderungen, die den Oberbegriff Verkehrswende tatsächlich verdienen. Dabei wird es endlich eine viel ernsthaftere und konsequentere Verbesserung der Bedingungen zum Radfahren geben. Zudem machen wir den Verkehr zu Fuß attraktiver und schaffen Anreize, die in der Stadt und auf dem Land wieder mehr kurze Wege ermöglichen. Auch die öffentlichen Verkehrsmittel werten wir so auf, dass uns der Abschied vom Zeitalter des Autos leichtfällt. Als Gesellschaft gelingt es uns, dies nicht als Verzicht, sondern als notwendige und gewinnbringende Veränderung zu begreifen. Erste Erfolge unterstreichen, wie sehr die Lebensqualität dadurch steigt und machen die Verkehrswende zum Selbstläufer.

 

Vincent Keller

Radverkehrsbeauftragter beim Regierungspräsidium Freiburg

Vier Fakten über mich

  • Bisheriges Studium: Stadt- und Raumplanung in Erfurt
  • Ehrenamtlich aktiv u.a. bei LastenVelo Freiburg (Lastenradinitiative)
  • Viel und gern mit Mountainbike, Gravelbike und Rennrad unterwegs
  • Eindrucksvollste Radreise bisher: Von Athen nach Kassel

Meine Vision

Ich bin fest davon überzeugt, dass eine Mobilitätswende für alle Menschen ein Zugewinn an Lebensqualität bedeutet und einen entscheidenden Beitrag zur Einhaltung der Pariser Klimaziele leistet. Lasst uns gemeinsam einen wirklichen Wandel hin zur massiven Stärkung und Ausbau des Umweltverbunds voranbringen.

Anna Struth

netzwerk n e.V. Sprecherin AG Green Office & AG Storytelling, Vorstand Arbeitskreis Nachhaltigkeit Hohenheim

Vier Fakten über mich

  • Das Highlight jedes Monats ist für mich bei der Critical Mass in Stuttgart mit zu Strampeln.  
  • Bei einer 2-wöchigen Tandemtour mit einer Freundin habe ich das erste Mal gemerkt, wieviel Verkehrswende mit Genderthemen zu tun hat. Strahlende Omas, die uns vom Gehweg zuwinkten, große Neugier von Frauen, die sowas schon immer mal machen wollten und eine Palette schöner Mansplaining Beispiele. Daraus ist mein Interesse an der Intersektionalen Verkehrswende entstanden.
  • Außer der Verkehrswende interessiert mich die Agrarwende und ich studiere biologische Landwirtschaft und Ernährungssysteme.
  • Beim netzwerk n e.V. und an der Uni Hohenheim setze ich mich für die große Transformation an Hochschulen ein. Dabei geht es dann zum Beispiel darum wie an Hochschule Verkehrswende gelebt werden kann (ÖV Anbindung, Fahrradständer, - werkstatt, Duschmöglichkeiten, Leihlastenräder…) aber auch wie man andere Nachhaltigkeitsthemen strukturell verankert.

Meine Vision

Für mich muss die Mobilitätswende Menschen fokussiert sein, nachhaltige Mobilität zur Einfachen Entscheidung machen und Spaß daran vermitteln.

Tobias Holle

Vorstand und Schatzmeister netzwerk n e.V.

Vier Fakten über mich

  • Ich habe meine Bachelorarbeit über neue Mobilitätskonzepte, wie bspw. das „Flugtaxi“ oder autonome Fahrzeuge geschrieben.
  • Ich habe bei Fridays for Future die Mobilitäts-AG mitgegründet.
  • Ich habe eine einmonatige Reise von Oslo (Norwegen) fast bis zum Nordkap über Finnland, das Baltikum, Polen bis nach Deutschland nur mit öffentlichen Verkehrsmitteln (Bus, Boot, Bahn) unternommen.
  • Ich bin bereits als 8-jähriger Junge allein mit dem Fahrrad 25 Minuten zur Schule gefahren, obwohl meine Mutter meine Schwestern mit dem Auto dort hingefahren hat.

Meine Vision

Die Mobilität und Gesundheit von uns Menschen und nicht die Vehikel müssen im Vordergrund der Mobilitäts- und Verkehrspolitik stehen. Dafür ist es unerlässlich, dass der Umweltverbund den Hauptteil der Wege ausmacht, die in Deutschland zurückgelegt werden.

Oliver Schwedes

Leiter Fachgebiet Integrierte Verkehrsplanung an der TU-Berlin

Vier Fakten über mich

  • Am Anfang stand der Kinderwagen, mit dem ich nicht die mit Autos zugeparkten Straßen queren konnte.  
  • Das motivierte mich zur Gründung einer Bürgerinitiative, die sich für die Neuaufteilung des öffentlichen Stadtraums eingesetzt hat.
  • Als Politikwissenschaftler interessiert mich die Diskrepanz zwischen dem verkehrspolitischen Anspruch und der realen Verkehrsentwicklung und die sich daraus ergebende Frage, wie sich das ändern lässt.  
  • Der alljährliche Kampf mit der Lebenspartnerin, die gerne in den Süden Fliegen möchte, erinnert mich immer wieder daran, dass der Wandel zu einer neuen Mobilitätskultur konfliktreich ist, aber auch machbar. 

Meine Vision

Eine Verkehrspolitik und -planung, die sich an den Anforderungen und Bedarfen der Menschen orientiert.