»Altstadtleben Brandenburg«

Mit Bürgerbeteiligung zu einem besseren Stadtverkehr

Jeder kennt die Situation. Man möchte gemütlich durch die Stadt schlendern, mit Freunden draußen einen Kaffee trinken oder einfach nur die Atmosphäre der Stadt genießen. Doch allein der Weg zur Innenstadt stellt sich schon als eine Herausforderung heraus. Die Straßen sind vollgestopft mit Autos, die Stimmung ist aufgeheizt  und das laute Hupen übertönt alles. Auch das Team von »Altstadtleben Brandenburg« kennt diese Ausgangslage nur zu gut. Aktuell fahren 8000 Autos pro Tag durch Brandenburgs historische Altstadt. Zwar hat die Stadt schon diverse Varianten zur Verkehrsberuhigung vorgelegt, ein Austausch mit Anwohner*innen fand aber bislang nicht statt. Dies möchte das Projekt nun durch ein zweitägiges Reallabor ändern. Was ein Reallabor ist und welche Ziele das Team verfolgt, erfährst du hier.

Darum geht es

Das Team möchte den historischen Marktplatz der Stadt Brandenburg an der Havel als einen öffentlichen Raum erlebbar machen, der frei vom lauten Autoverkehr ist. Mit der Durchführung eines zweitägigen Reallabors sollen Bürger*innen der Stadt die Möglichkeit bekommen, ihre Stadt neu wahrzunehmen und ein neues Bild von ihrer Stadt zu gewinnen. Mit Hilfe von Bodenbannern, einem Stadtmodell und durch eine Umfrage können alle Besucher*innen anschließend ihre Meinung und Vorschläge zu einer Neugestaltung äußern. Diese soll anschließend an die Stadt weitergereicht werden.

Interview

 

1. Wie genau sieht euer Projekt aus? Beschreibt es mit drei Worten.

Initiative Altstadtleben Brandenburg Havel 2028

2. Wie seid ihr auf die Idee zu eurem Projekt gekommen? Warum braucht es euer Projekt?

"Das Verfassen und Beschließen von kommunalen Konzepten und Plänen, das Beantworten von Anfragen und das Einsammeln von Ideen helfen nicht, wenn diese nicht Realität werden. Einiges wird im Zeitablauf schlichtweg vergessen, einiges politisch bewusst verschleppt. Die Stadt Brandenburg hat ein Umsetzungs-, Kommunikations- und Beteiligungsproblem.
Die Initiative "Altstadtleben Brandenburg Havel 2028" will eine Umsetzung der kommunalen Konzepte und Pläne im Zeitraum 2021 - 2028 fördern und einfordern, über die Homepage Transparenz schaffen und viele Akteure generationenübergreifend zum MITMACHEN anregen. Aber gerade junge Menschen sollen aktiv einbezogen werden."
 

3. Was wollt ihr verbessern/ändern?

Wir möchten Stillstand verhindern und aufzeigen, wie eine aktive Bürgerbeteiligung aussehen kann. Mit einem strukturierten und zielorientierten Programm basierend auf beschlossenen Konzepten, Plänen und Maßnahmen soll die Transformation in eine lebenswertere Altstadt gelingen. Zentral ist eine aktive Beteiligung von Bürger*innen jeden Alters mit deren Ideen und Vorstellungen sowie das Aufzeigen des Machbaren über konkrete Realexperimente. Das generationenübergreifende HANDELN soll gefördert werden. 
 

4. Wie genau sieht euer Projekt aus? Beschreibt es mit drei Worten.

Initiative Altstadtleben Brandenburg Havel 2028

5. Wie seid ihr auf die Idee zu eurem Projekt gekommen? Warum braucht es euer Projekt?

"Das Verfassen und Beschließen von kommunalen Konzepten und Plänen, das Beantworten von Anfragen und das Einsammeln von Ideen helfen nicht, wenn diese nicht Realität werden. Einiges wird im Zeitablauf schlichtweg vergessen, einiges politisch bewusst verschleppt. Die Stadt Brandenburg hat ein Umsetzungs-, Kommunikations- und Beteiligungsproblem.
Die Initiative "Altstadtleben Brandenburg Havel 2028" will eine Umsetzung der kommunalen Konzepte und Pläne im Zeitraum 2021 - 2028 fördern und einfordern, über die Homepage Transparenz schaffen und viele Akteure generationenübergreifend zum MITMACHEN anregen. Aber gerade junge Menschen sollen aktiv einbezogen werden."
 

6. Was wollt ihr verbessern/ändern?

Wir möchten Stillstand verhindern und aufzeigen, wie eine aktive Bürgerbeteiligung aussehen kann. Mit einem strukturierten und zielorientierten Programm basierend auf beschlossenen Konzepten, Plänen und Maßnahmen soll die Transformation in eine lebenswertere Altstadt gelingen. Zentral ist eine aktive Beteiligung von Bürger*innen jeden Alters mit deren Ideen und Vorstellungen sowie das Aufzeigen des Machbaren über konkrete Realexperimente. Das generationenübergreifende HANDELN soll gefördert werden. 
 

7. Was war das Erste, was ihr gemacht habt?

In 2019 und 2020 wurde ein detailliertes Transformationsprogramm erstellt, welches auf einer umfangreichen Aufnahme der Ist-Situation in der mittelalterlichen Altstadt von Brandenburg a.d.H. basiert, die in der Stadtverordnetenversammlung (SVV) beschlossenen Konzepte, Pläne und Machbarkeitsstudien nutzt, die darin enthaltenen Handlungsempfehlungen zu Maßnahmen konkretisiert, diese mit neuen (technologischen, digitalen oder sozialen) Möglichkeiten erweitert, die Maßnahmen - wo sinnvoll - zu Projekten zusammenfasst, diese in der Altstadt verortet und alles drei Umsetzungsphasen im Zeitraum 2021 bis 2028 zuordnet.