„Da ist doch kein Weg!“

04.07.2018 in Klimatipp

„Da ist kein Weg!“ „Doch, da muss einer sein, steht hier doch“ „Ich sag´s noch mal: DA IST KEIN WEG!“ – Dialoge für die Ewigkeit die jeder kennt.
Nichtsdestotrotz: wer eine Radtour macht, möchte in der Regel nur ungern planlos in der Gegend rumstehen. Klar, es gibt die guten alten Fahrrad-Routen-Pläne aus Papier, schön nostalgisch, aber wahnsinnig unhandlich: jedes Mal anhalten, absteigen, Karte ausklappen, gucken, erinnern, weiterfahren:  so last century.

Und muss gar nicht mehr sein, denn schließlich werden mittlerweile Apps angeboten, welche die Planung und Durchführung von Touren mit dem Bike extrem vereinfachen: Wege vorher planen, sich per GPS den eigenen Standort (auch in der „Wildnis“ – z. B. im Harz) anzeigen lassen, oder den Freunden auf Facebook präsentieren, welche Strecke man heute schon wieder abgerissen hat: alles kein Problem mit den neuen Anwendungen für das Smartphone. 

Die Apps unterscheiden sich darin, mit welchen Karten sie arbeiten. Viele Services bedienen sich der Karten von Google Maps, was für eine einfache Radtour vollkommen ausreichend ist. Solltet ihr allerdings eine Mountainbike-Tour fernab der befestigten Wege planen (also noch wilder als der Harz), empfehlen wir Apps, die mit topographischen Karten arbeiten.

Wir haben uns für euch einmal verschiedenen Fahrrad-Apps angesehen und stellen euch unsere Top 3 vor.

©Flickr/Heinrich Plum / CC BY-ND
©Flickr/Heinrich Plum / CC BY-ND

Naviki – Mit der App im Ohr durch Europa

Die Navigations-App Naviki, bzw. die entsprechende Website naviki.org, erleichtert dem Benutzer sowohl das Freizeitradeln in der City, als auch den MTB-Trip im unwegsamen Gelände und sucht sogar für das Rennrad die ideale Route mit den besten Straßenbelegen heraus. Deine eigenen Wege kannst du sowohl aus der App heraus planen als auch gefahrene Routen speichern und online anderen Usern verfügbar machen. Zudem zeigt dir die Anwendung, wie schnell du bist und wieviele Kilometer du schon zurückgelegt hast.

Super-Feature: du kannst dir deine Route nicht nur in der App angucken, sondern sie dir sogar ansagen lassen.

Neu sind Offline-Karten, die auch ohne Internetverbindung zu nutzen sind. Gerade wenn du irgendwo durch die unbekannte Wildnis cruist, ist es sicherlich ein gutes Gefühl, nicht vom Netz abhängig zu sein. Bei Naviki kannst du Offline-Karten für alle Länder Europas kaufen, die Updates für einmal bezahlte Regionen sind dann kostenlos. Allerdings gibt es dieses erweiterte Angebot bislang nur für Android-Handys, eine Anwendung für iPhones ist in Planung.

Ein Schwachpunkt der Anwendung, an dem die Entwickler definitiv noch arbeiten müssen: die Karten können nicht per Punch-Zoom vergrößert werden, so wie man es von anderen Apps gewohnt ist. Das macht die Vergrößerung von Ausschnitten zu einem etwas nervigen Unterfangen, aber gut: dafür ist die App kostenlos.

Zwei weitere Apps mit denen ihr fernab der Straßen unterwegs sein könnt, stellen wir euch im nächsten Klimatipp vor.

Klimatipp

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