Projekt "Abstandhalter für Fahrräder"

Flagge zeigen!


Unter dem Motto "Flagge zeigen" möchten wir für mehr Aufmerksamkeit aller Verkehrsteilnehmer und für mehr Sicherheit von Radfahrer*innen werben.
Wir können nicht darauf warten, dass Städte Radwege sicherer machen und Straßen breiter bauen! Daher soll der Abstandhalter dafür sorgen, dass der Radfahrer*in den nötigen Platz auf der Straße bekommt.

Wir wollen: Weniger Verkehrstote, Umstieg von mehr Autofahrer*innen auf das Fahrrad, Einstieg in eine Verkehrswende zum Erreichen der Klimaziele.

Die oft zu engen Straßen und zu schmalen Schutz-und Radstreifen verleiten die Autofahrer*innen zu viel zu engen Überholmanövern. Wir wollten mit unserem Projekt etwas zur erhöhten Sicherheit für Radfahrer*Innen im Straßenverkehr beitragen. Daher haben wir einen Sicherheits-Abstandhalter erfunden, der dafür sorgt, dass Radfahrer*Innen einen besseren und geschützteren Raum auf der Straße haben.


1. Wie genau sieht euer Projekt aus? Beschreibt es mit drei Worten.

Abstandhalter für Fahrräder

2. Wie seid ihr auf die Idee zu eurem Projekt gekommen? Warum braucht es euer Projekt?

Ein schwerer Radunfall löste bei uns Nachdenken und Recherche über die Radfahrsicherheit aus. Dabei sind uns die folgenden Aspekte sehr wichtig:

Zum einen, die konstanten Unfallzahlen im Radverkehr seit 2010 mit steigender Tendenz seit 2018. Zum anderen, die zunehmende Verkehrsdichte hat verringerte Sicherheitsabstände zwischen Autos und Radfahrer*innen zur Folge. Da politische Lösungen langwierig sind, suchten wir nach einer einfachen und praktischen Lösung Autos auf Abstand zu halten.

3. Was wollt ihr verbessern oder ändern?

 

Wir wollen auf einfache direkte Weise die Radfahrer*innen besser schützen.

4. Was war das Erste, was ihr gemacht habt?

Inspiriert von einem Foto aus Toronto mit einer Poolnudel als Abstandhalter experimentierten wir mit eigenen neuen Modellen.

5. Welche Schritte folgten? Gab es einen Plan?

Die ersten Versuche erfuhren in unmittelbarer Umgebung eine positive Resonanz. Für das Endergebnis erhielten wir beim Patent- und Markenamt ein Schutzrecht. Die verschiedenen Fähigkeiten der Teammitglieder hat die Möglichkeit eröffnet, sich mit dem Abstandhalter für Fahrräder beim VCD Wettbewerb anzumelden.

6. Hattet ihr Startkapital? Wenn ja, wie habt ihr das akquiriert? Gab es Förderer neben der Starthilfe von »DIY. Dein Mobilitätsprojekt«?

Die Kosten für Patentanwältin, weltweite Recherchen, Prototypen und Materialien deckten wir mit eigenen Mitteln.

7. Gab es Kooperationspartner, mit denen ihr zusammengearbeitet habt? Wie habt ihr diese akquiriert?

Durch die Kooperation mit dem BonnLAB und der eigenen Initiative "Verkehrswende Bonn" konnten wir schnell und flexibel ein leistungsfähiges Team aufbauen.

8. Würdet ihr das Projekt noch einmal genauso starten? Was würdet ihr anders machen?

Ja, wir würden es wieder so machen. Der ausgeschriebene VCD Wettbewerb war für uns ein inspirierender und geglückte Einstieg in die Umsetzung. Das Crowdfunding hat uns auf einfache Weise den Start in eine erste Produktserie geebnet. Wir können absolut empfehlen, das eigene Wirken den Medien mitzuteilen und dadurch mehr Aufmerksamkeit und Sichtbarkeit zu bekommen.