Mit Teyra vom Bike School Service sicher und nachhaltig unterwegs

Es ist ein sonniger Morgen wie im Jahre 2015, eine leichte Brise weht über die Terrasse. Ich genieße den ersten Tee des Tages und schweife mit meinen Gedanken ab an den anstehenden Sommerurlaub mit meiner Familie am Mittelmeer. Doch die Kinder reißen mich aus den Gedanken, ein paar Tage Schule und Arbeit stehen uns noch bevor. Ich packe die Brote für die Kinder ein und schaue auf meinen Timetable. Teyra vom Bike School Service wird in fünf Minuten an unserem Haus sein. Wir müssen uns beeilen.

Meine kleine 6-jährige Tochter, die die erste Klasse der „Future School“ besucht, springt auf ihr Fahrrad und wartet bis ihr Fahrrad an Teyras Bike Digital connected wurde. Das System ist recht einfach. Alle Kinder aus der Stadt werden in Bezirke eingeteilt und von einer Teyra abgeholt. Da uns die Sicherheit unserer Kinder in der Großstadt am Herzen liegt, wird jedes Kind mit Teyra Bike connected, somit kann keins verloren gehen und Teyra kann die Geschwindigkeit an die Kinder anpassen. Hinzu kommt, dass Teyra Vorfahrt hat. Zweimal am Tag wird eine Straße für die School Rush Hour für sie gesperrt. Somit kommen die Kinder sicher und fit in der Schule an.

Aber nun genug geredet, ich komme zu spät zur Arbeit. Ich winke meinen Kindern hinterher und verschwinde ins Haus um meine Sachen zu holen. Bei einem solch‘ schönen Tag werde ich den Segway nutzen, doch wo sind nur die Schlüssel? Ich finde eine Notiz von meinem Mann: „Man muss das Wetter nutzen, ich hab den Segway genommen“. Ich arbeite für eine große Firma am anderen Ende der Stadt, die Zeit reicht heute nicht mehr aus, um mit dem Fahrrad zu fahren, somit muss ich wohl auf das Elektroauto umsteigen. Ich öffne meine Carsharing App und gebe meinen Weg ein: Ich komme bei der 45 Minuten dauernden Autofahrt an mehreren „Keep up Points“ vorbei. An diesen Keep up Points kann ich Leute mitnehmen bis zu einem der gewünschten anderen Keep up Points. Es wird mir anzeigt, wer mitfahren möchte und wer sich einen Platz reserviert hat, dabei sammle ich Emissions-Points. Emissions-Points werden bei jeglicher ökologischer Mobilität gesammelt. Selbst die Kinder können mitmachen. Das System speichert ab, wer sich wie fortbewegt. So bekommt man beispielweise zwei Punkte, wenn man eine Strecke von fünf Kilometern zur Arbeit mit dem Fahrrad fährt. Wenn man sich in der Biobahn vorab anmeldet, erhält man einen Punkt, will man ohne Anmeldung mitfahren, kostet das einen Punkt. Das Auto ist somit das teuerste und von uns am seltensten genutzte Fortbewegungsmittel. Fährt man alleine, muss man 40 Punkte zahlen, nimmt man immer jemanden mit, reduziert sich die Zahl.

Comic ©M.R/ Bremen
Comic ©M.R/ Bremen

Mein großer Sohn fährt sonst auch immer mit dem Fahrrad oder Skateboard zur Schule und nutzt die Self-Teyra, er kann somit auch die gesperrten Straßen nutzen, muss aber nicht direkt mit einer Teyra connected werden. Er ist somit flexibler und kann in der vorgegebenen Zeit mit seinen Freunden zusammenfahren. Er benötigt lediglich eine App, über die er sich einloggt, um auf dieser Straße fahren zu dürfen. Würde sich sein Handy nicht einloggen, würde ihn die Polizei rausziehen und kontrollieren. Somit wird sichergestellt, dass sich alle an das System halten. Doch leider hat er sich seine Hand verletzt und muss derzeit auf die Biobahn ausweichen. Das bedarf zuvor auch nur eines Klicks, einer Art Voranmeldung, damit die Bahn im Voraus effizient planen kann und somit nur mindestens zu 70% ausgelastete Biobahnen fahren. Das spart eine Menge Emissionen. Damit die Leute nicht in überfüllten Bahnen stehen müssen, werden so viele Wagons angehängt wie benötigt werden. Die Bahn ist mit Sensoren ausgestattet. Sie funkt an den Bahnsteig weiter, wo die Leute einsteigen können, um einen Platz zu finden. Die Biobahn ist eine ganz neue Erfindung. Es werden Bioabfälle gesammelt und durch die Sonnenwärme in Energie umgewandelt, nachts haben die Bioabfälle immer noch eine gewisse Restwärme, sodass sie den ganzen Tag fahren können. Wenn keine Sonne oder nur wenig Sonne scheinen sollte, werden die Luftgeneratoren angeschaltet.

Im Büro angekommen, habe ich Emissions-Points sparen können und musste direkt ins Meeting. Heute haben wir eine Videokonferenz mit verschiedenen Standpunkten auf der Welt. Früher musste ich noch um die halbe Welt fliegen, heute hat sich die Videokonferenz etabliert. Natürlich können nicht alle Termine so wahrgenommen werden, aber da die Firma hohe Emissions-Points zahlen muss, sind sie bemüht andere genauso flexible und nachhaltige Firmen zu finden. Sollten sie über ihr Emissions-Budget nämlich hinausgehen, müssen sie an Öko-Projekte sehr hohe Strafen zahlen, somit soll eine Zero Emission erreicht werden.

 

Von: M.R.

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