Immer noch die erste Wahl: das Fahrrad

Bikesharing ©Gabi Eder/Pixelio.de
Bikesharing ©Gabi Eder/Pixelio.de

In den letzten 15 Jahren hat sich glücklicherweise viel im Bereich der Nachhaltigkeit getan. Unternehmen haben Subventionen für die Entwicklung von Zero-Emission-Mobilität erhalten, so dass viele Innovationen auf den Markt gekommen sind. Innerhalb Hamburgs bewege ich mich allerdings noch sehr konventionell fort. Da ich ohnehin auf meine körperliche Fitness achte, bewältige ich im Grunde alle Wege mit dem Fahrrad, sei es zu meinem Arbeitsplatz, zum Fitness-Center oder zum Hauptbahnhof, wenn ich mich mal wieder auf den Weg nach Köln mache. Dabei kommen mir die Bike-Sharing-Stationen (StadtRAD) sehr entgegen.

In der ganzen Stadt verteilt findet man diese Stationen, an denen man Räder ausleihen und wieder abstellen kann. Wenn es dann doch einmal nicht anders geht, nutze ich die weiterentwickelte  S-Bahn. Die synergetische Wirkung des Bremsvorgangs, bei dem die Energie in die Beschleunigung und die Beleuchtung reinvestiert wird, wurde perfektioniert. Hinzu kommt, dass die Bahnen mit Solarplatten ausgestattet wurden und so einen Großteil der benötigten Energie aus dem Sonnenlicht einspeisen.

Ähnliche Innovationen hat es im Zugverkehr gegeben. Die Deutsche Bahn hat ihr Rückgewinnungssystem der Bremsenergie weiterentwickelt und ebenfalls Solarzellen auf den Zügen installiert. Wenn Anna und ich uns an den Wochenenden besuchen, nutzen wir aber am liebsten die hochmodernen Elektrobusse. Die Kapazitäten der Batterien konnten optimiert werden, so dass auch längere Strecken bis zu 800 Kilometern problemlos bewältigt werden können. Außerdem wurden in über 100 deutschen Städten Ladestationen installiert.

Anna und ich lieben die USA und verbringen daher gerne unsere gemeinsame Urlaubszeit dort. Dabei zahlen wir für unseren Flug auch mal etwas mehr, fliegen dadurch allerdings mit reinem Gewissen. Denn wir buchen nur jene Fluggesellschaften, die mittlerweile auf Solarflugzeuge umgestellt haben und nur Bio-Kerosin tanken, wodurch die Emissionen auf null reduziert wurden. Dabei sind in die Tragflächen der Maschine, die so groß sind wie bei einem herkömmlichen Flugzeug – es wiegt allerdings nur einen Bruchteil – dünne Solarzellen eingearbeitet. Der Treibstoff ist ökologisch wertvoller als herkömmliches Kerosin und verursacht bei der Verbrennung mittlerweile keine Schadstoffe mehr. Neben den durch die Solarenergie angetriebenen Motoren, soll er nur noch unterstützende Wirkung leisten. Wir erhoffen uns, in den nächsten fünf bis zehn Jahren allerdings mit der Highspeed-Kapsel Hyperloop, angetrieben durch Luftdruck, nach Übersee reisen zu können und somit völlig schadstofffrei unterwegs zu sein.

 

Von: Falko

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