Vom Auto zum überdachten E-Bike

In erster Linie wollte ich meine Partnerin beeindrucken. Nun ist aus einem Eintrag in eine App ein Lebensstil im Sinne der Nullemission geworden. Das schwierigste war natürlich das Auto möglichst wenig zu benutzen, da ich ständig damit unterwegs war, sowohl zur Arbeit als auch privat. Meine erste Investition war daher das überdachte E-Bike. Der Antrieb erfolgt durch einen Mix aus Elektromotor und Pedalkraft. Mit 100 km Reichweite und einer Höchstgeschwindigkeit von bis zu 50 Stundenkilometern war ich bestens für den Alltag ausgerüstet. Der Weg zur Arbeit, einige wenige Kundenbesuche, der Weg ins Fitnessstudio sowie kleine Einkäufe waren damit gedeckt. Das Leasingfahrzeug konnte ich für die warmen Jahreszeiten bedenkenlos abgeben.

Mein nächstes sollte eh ein Elektroauto werden. Vor dem Kauf eines solchen Wagens musste ich erst schauen, wie gut ich damit zurechtkomme. Ich wurde nicht enttäuscht: Die Ausdauer der Batterie, Auflademöglichkeiten wie auch das Design hatten sich entwickelt. Zusätzlich lädt sich das Auto selbst über Solarzellen nach. Auch die Zellen sind viel lichtempfindlicher geworden und greifen die kleinsten Impulse der Sonne auf. Die Nachfrage nach Solarautos ist gestiegen, das merkt man vor allem an immer neu entstehenden Ladestationen. Die Straßen werden dadurch aber auch voller. Das gute Gewissen des emissionsfreien Fortbewegens verführt dazu, auch die kleinen Strecken mit dem Auto zu fahren. Merkte daher schnell, dass es in der Innenstadt vorteilhafter und schneller ist mit dem Fahrrad voranzukommen. Viele Parkplätze wurden durch erhöhten Bedarf an Abstellplätzen für Fahrräder umgebaut.

 

Von: Elena

überdachtes E-Bike © VCD/2050
überdachtes E-Bike © VCD/2050

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