Hörtipp: CO2-Bilanz eines Babyboomers

22.01.2016 in nachhaltige Weltenbummler von Marlene

Vor einigen Tagen habe ich ein spannendes Radio-Feature mit dem Titel „CO2-Bilanz eines Babyboomers: Muss ich mein Leben ändern?“ entdeckt. Der Autor zieht seine persönliche CO2-Bilanz und zieht hierbei verschiedene Expert*innen zurate.

Neben Mobilität und Reisen werden auch andere Lebensbereiche wie Konsum, Ernährung und Wohnen berücksichtigt und die historische Entwicklung in den letzten Jahrzehnten in diesen Bereichen betrachtet.

Am Ende kommt der Autor zu dem Ergebnis, dass ihm insbesondere die jährlichen Urlaubsflüge und der Fleischkonsum die Bilanz verhageln.

Die Sendung findet Ihr zum Nachhören und Lesen auf deutschlandradiokultur.de

Flugzeug
Fliegen: Einer der sogenannten Bigpoints in der CO2-Bilanz
(c) marbli_de, „Airbus A380“
<a href="http://creativecommons.org/licenses/by/2.0/de/deed.de">Some rights reserved</a> Bildquelle: <a href="http://www.piqs.de">www.piqs.de</a></p>

Linktipp: Selbsttest zum Ökologischen Fußabdruck

06.01.2016 in nachhaltige Weltenbummler von Marlene

Ein frohes neues Jahr wünsche ich Euch! Es ist die Zeit der guten Vorsätze – eine gute Zeit, um zu überlegen, was man selbst für den Klimaschutz tun kann. Im Selbsttest von bento könnt Ihr herausfinden, wie grün (oder gelb oder rot) Euer alltägliches Handeln schon ist – und wo Ihr vielleicht noch etwas verändern könnt. Mit dabei sind viele Dinge, die wir hier in der Community bereits diskutieren, wie z.B. mehr Fahrrad fahren oder weniger Fliegen. Aber auch viele Dinge des Alltags, die man bisher vielleicht gar nicht bedacht hat und leicht ändern kann.

Was sind Eure Tipps, damit der ökologische Fußabdruck in diesem Jahr noch besser wird?

Kleider machen Leute... krank

13.12.2015 in nachhaltige Weltenbummler von Marlene

Beim Wandern, in den Bergen und auf Reisen sehe ich sie... Und nun, wo es draußen nass und kalt ist, auch täglich in der Stadt. Die Rede ist von Outdoorkleidung. Wasserdicht und hochatmungsaktiv muss sie sein. Und natürlich schmutzabweisend, strapazierfähig und winddicht. Möglichst knitterfrei, geruchsfrei und antibakteriell. Zudem modisch, in trendigen Farben und mit einem sportlichen Schnitt – fertig ist die Hightech-Outdoor-Ausrüstung des modernen Stadtmenschen, die Ursprünglichkeit, grenzenloses Abenteuer und sportliche Hochleistung verspricht.

Wir wollen die Natur erleben, doch bitte so, dass wir nicht allzu sehr damit in Berührung kommen. Schon gar nicht mir ihren negativen Erscheinungsformen, die den Spaß verderben könnten. Kälte, Wind und Regen sind unerwünschte Begleiter bei einer Bergtour – die schließen wir mit einer 500 Euro-Gore-Tex-Jacke einfach aus. Dank unserer Funktionsunterwäsche bleibt unser Körper trotz des Schwitzens trocken, selbst der gute alte Käsefuß fällt den Nano-Silber-Partikeln zum Opfer. So gehen wir bestens präpariert und vermeintlich naturverbunden als Sondermülldeponie durch die Welt. Ist das alles wirklich nötig?

Trend Städtetrip: Geht das auch nachhaltig?

08.11.2015 in nachhaltige Weltenbummler von Marlene

Städtekurztrips sind in: Überall sieht man Werbung verschiedener Fluggesellschaften, die uns einlädt schnell und günstig für ein Wochenende nach Barcelona, London oder Rom zu fliegen. Freund*innen posten bei Facebook ein Selfie vor dem Trevi-Brunnen und drei Wochen später sind sie schon in Lissabon unterwegs. Ehrlich gesagt erschreckt mich das immer wieder: Spottbillige Flüge, Absteigen in unpersönlichen internationalen Hotel- und Hostelketten und sich vor Ort mit Menschenmassen vorbei an den berühmtesten Sehenswürdigkeiten schieben, um schnell ein Foto zu machen. Diese Art des Reisens schadet der Umwelt, ist eine Last für die Menschen vor Ort und auch die Reisenden selbst lernen das Reiseziel nicht wirklich kennen.

Daher hier einige Überlegungen, wie sich ein Städtetrip auch anders gestalten lässt:

Anreise
Insbesondere bei Städtereisen ist es leider weit verbreitet mal eben für ein Wochenende ins Flugzeug zu steigen – wähle eine bewusst ökologische Anreiseform aus: Fahre, wenn möglich, mit Zug oder Bus in die Stadt Deiner Wahl. Und wenn das Städtereiseziel in weiterer Entfernung liegt, bleib länger vor Ort oder verbinde es mit anderen Reisezielen, die sich in der Nähe befinden. Ganz nach der Faustregel: je weiter weg, desto länger vor Ort.

Unterkunft
Falls Du nicht Freund*innen vor Ort besuchst oder couchsurfst, bevorzuge kleine, inhabergeführte Unterkünfte – so kommt das Geld bei den Menschen vor Ort an und neben Übernachtung und Frühstück ist eine persönliche Betreuung mit authentischen Insidertipps gewährleistet.

Rumkommen
Die meisten Städte haben ein sehr gutes Netz öffentlicher Verkehrsmittel, so dass Du vor Ort kein Auto benötigen und ganz entspannt mir der Bahn anreisen kannst. Neben den öffentlichen Verkehrsmitteln und den eigenen Füßen ist das Fahrrad ist eine gute Möglichkeit, um eine Stadt zu erkunden. In vielen Städten gibt es mittlerweile öffentliche Fahrradverleihsysteme. Die Verleihsysteme sind eine Form des Fahrradverleihs, bei dem die Fahrräder in der Regel im öffentlichen Raum oder an öffentlich zugänglichen Stationen zur Verfügung stehen.

Kleine Städte
Auch kleine weniger bekannte Städte sind schöne Ziele für einen Städtetrip, sie lassen sich gut innerhalb von einem Wochenende erkunden und sind weniger überlaufen als die großen Metropolen.

Lokale Projekte
Besuche auch kleine lokale Projekte, wie Urban-Gardening-Projekte oder kleine Galerien. So lernst Du die Stadt und Ihre Bewohner*innen kennen und unterstützt kleine lokale Initiativen.

 

Dies waren nur einige Überlegungen für einen nachhaltigen Städtetrip. Was fällt Dir noch ein? Welche Tipps hast Du für eine Städteurlaub, der Spaß macht, möglichst umweltverträglich ist und von dem auch die Menschen am Reiseziel profitieren?

Ökologische, soziale und menschenrechtliche Auswirkungen der Kreuzfahrtindustrie

06.09.2015 in nachhaltige Weltenbummler von Marlene

Jährlich unternehmen über 19 Millionen Menschen eine ‪Kreuzfahrt‬ und bescheren so der Kreuzfahrtbranche einen jährlichen Gewinn von 36 Milliarden Dollar. In einem Video setzt sich die Johns-Hopkins-Studentin Nicola Hill mit den ökologischen, sozialen und menschenrechtlichen Auswirkungen der Kreuzfahrtindustrie auseinander.

Wettbewerb gestartet: 40 Preise für die nachhaltigsten Reiseideen

05.06.2015 in nachhaltige Weltenbummler von Marlene

Die Naturfreundejugend sucht die besten Ideen für einen nachhaltigen Urlaub. Mitmachen können alle, die auf ein intensives Reiseerlebnis ohne schädliche Nebenwirkungen setzen.

Jugendfreizeit in Slowenien"
(c) Deppermann/Naturfreundejugend

Zu gewinnen gibt es 40 Preise rund ums Reisen. Neben Rucksäcken, Fahrradtaschen, T-Shirts, Bio-Lebensmitteln und Reiseführern winkt auch ein City-Trip nach Dresden, bei dem man seine besten Freund*innen mitnehmen kann. Einsendeschluss ist der 15. September.

Die Teilnahme ist denkbar einfach: Reiseidee auf www.zero-impact-camps.de posten, passendes Foto oder Video hochladen und Freund*innen einladen, den Beitrag zu liken. Die beliebtesten Posts gewinnen. Eine Jury vergibt außerdem Sonderpreise für die kreativste Darstellung und die nachhaltigste Gruppenreise.

Bei der Reiseplanung hilft ein Rechner, der den Ressourcenverbrauch für den eigenen Urlaub berechnet. Der sogenannte „Ökologische Rucksack“ gibt an, wie viele Ressourcen für Anreise, Unterkunft, Verpflegung und Aktivitäten aufgewendet werden müssen.

„Zero Impact Camps“ ist ein Projekt der Naturfreundejugend Deutschlands. Es wird vom Bundesumweltministerium gefördert. Ministerin Barbara Hendricks unterstützt als Schirmherrin das Anliegen, junge Menschen für nachhaltiges Reisen zu begeistern.

 

Bist Du dabei? Poste den Link zu Deinem Wettbewerbs-Beitrag gerne auch hier, damit andere Community-Mitglieder Dich unterstützen und fleißig liken können.

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