Dritter Schritt: geteiltes autonomes Auto

06.03.2015 in Verkehrswende

Neue dreiteilige Serie

 

Autonomes Fahren -

Brauchen wir in der Automobilität der Zukunft den Menschen überhaupt noch?

 

Teil 3

CC BY-NC-ND 2.0 ehplen Flickr

Langfristig, so die Erwartung, wenn die Straßen und Fahrzeuge komplett vernetzt sein werden, sollen durch das autonome Fahren die Verkehrssicherheit steigen, der Verkehrsfluss besser werden und die Schadstoffemissionen sinken. Außerdem soll der Fahrer natürlich entlastet werde, da er im Auto nicht mehr fahren muss, sondern sich erholen, oder andere Dinge tun könnte.

 

Aber wer braucht dann noch ein eigenes Auto? Denn während der Zeit, in der man arbeitet oder schläft, kann es von jemand anderen benutzt werden – es kann ja „von alleine heimfinden“ und wieder da sein, wenn es gebraucht wird. Wäre dies nicht ein Schritt, die Anzahl der Fahrzeuge zu verringern? Denn im Schnitt steht das Auto 23 Stunden am Tag. Wenn es dann nur 14 Stunden stünde, bräuchte jeder nur 1/10 der Anschaffungskosten zu berappen. Wäre dieses nicht attraktiv? Denn im Gegensatz zum konventionellen Carsharing käme das Auto dann von alleine vor die Tür, wenn es gebraucht wäre.

 

Wie seht Ihr das, wie schätzt Ihr die Möglichkeiten, Chancen und auch Grenzen autonomen Fahrens ein, ist das die richtige Richtung und was würdet Ihr im Auto machen, wenn ihr es nicht mehr selbst fahren müsstet?